Imperial Cleaning

Der Zapper-Philipp: Immer schlimmer

Es beginnt ein jahrelanger Kampf der Eltern, die sich weigern, ihren Sohn für tot erklären zu lassen, obwohl sie immer unverblümteren Schikanen der Staatssicherheit ausgesetzt werden.

«Für einen Messie ist das Fortwerfen von Dingen stets ein Problem»

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Unser traditionelles Sommerfest hat sich mittlerweile zum Frühlingsfest durchgemausert. Dies aus gutem Grund: Um 15 Uhr beginnt nämlich unsere jährliche Mitgliederversammlung, die mit Vorteil nicht allzu spät im Jahr abgehalten werden sollte.

Ab 16 Uhr beginnt dann das Frühlingsfest. Sowohl Mitgliederversammlung wie auch Frühlingsfest finden am gewohnten Ort im reformierten Kirchgemeindehaus in Wallisellen statt. Gleich geblieben ist die Adresse: Laufenstrasse 12, Basel und das Konto: Angepasst wurde die E-Mail-Adresse: Lass endlich Chaos Chaos sein und Kreativität gedeihen, dann wird Zusammenleben täglich nicht nur irgendwie erträglich, sondern auch erfreulich sein. Halte kleine Abmachungen ein und Du wirst sehen wie Du es kannst, wenn Du hinein ins Leben tanzt, gemeinsam mit den Leuten, die dir vielbedeuten.

Menschen mit Ordnungsschwäche brauchen manchmal mehr und manchmal weniger oder gar kein Chaos. Das Chaos spiegelt ihre innere Welt wider oder wie sie die Welt empfinden. Man kann das Chaos auf sein Zimmer begrenzen — selten lässt man gemeinsame Räume unaufgeräumt — und die Zimmer der übrigen Familienmitglieder sind tabu. Menschen mit Ordnungsschwäche lernen sich an diese Abmachungen zu halten und die Familie akzeptiert das Chaos in deren Zimmer.

Das gegenseitige Verständnis kann wachsen und damit die Situation entspannen. Die Familienmitglieder sagen oder schreiben, wenn es irgendwo im Gemeinschaftsbereich nicht aufgeräumt ist und sie gerne Ordnung hätten. So können sie ihr Dauerräumen aufgeben und dann aufräumen, wenn das Chaos wirklich stört.

Ein interessanter Mensch mit Ordnungsschwäche hat mir seine Gedanken mitgeteilt. Herzlichen Dank für das spannende und positive Gespräch, das mich die Zeit völlig vergessen liess! Aber es brauchte doch noch ein bisschen Zeit, bis er sich einer breiteren Öffentlichkeit zeigen konnte.

So richtig gefeiert wurde er eben erst in Zürich. Kein Zweifel mehr, wir reden vom neuen Film von Ueli, der wiederholt an den Vorstandsitzungen von LessMess auftaucht, um von seinem Projekt zu erzählen, von der nicht ganz einfachen Aufgabe, vier Messies vor die Kamera zu bringen und ganz speziell vom Urproblem aller Filmemacher, nämlich das nötige Kleingeld zusammenzukratzen. Aber es hat sich gelohnt, wie wir jetzt alle sehen können: Nicht nur strömen die Leute in Massen in die Kinos, sondern die Journalistinnen und Journalisten schreiben sich die Finger wund, um über die Protagonisten, die kulturbeflissene und deshalb fleissig Musikkassetten mit Kultursendungen bespielende Elmira, unseren umtriebigen, genialen Computer- und Technofreak Thomas, der auch die LessMess-Webseite betreut, dem stotternden alten Radioapparaten neues Leben einhauchenden Karl und dem seine schrottverdächtigen Landwirtschaftsmaschinen in der Schutzzone herum manöverierende Arthur zu schreiben Messies häufen manchmal nicht nur Gegenstände, sondern auch Wörter an, womit jetzt der Berichtverfasser Johannes gemeint ist….

In der Diskussionsrunde der Filmkritiker bekannte Katja Nicodemus Die Zeit , dass sie, nachdem sie ihn in Locarno gesehen habe, anderntags gleich ihr Büro aufgeräumt habe. Und hier standen nach der Vorführung gar alle Protagonisten auf der Bühne. Martin Walder, der renommierte Film- und Literaturjournalist moderierte die Fragerunde.

Der Film löste Natur gemäss unterschiedliche Gefühle aus — nicht zuletzt auch Betroffenheit und Nachdenklichkeit. März durfte ich in Solothurn am Schluss der Nachmittagsvorstellung erneut Fragen beantworten. Sonniges Vorfrühlingwetter hielt offenbar viele potenzielle Besucher ab. Ganze 15 Menschen fanden sich ein.

Sie alle blieben, stellten viele Fragen und erzählten von ihren langjährigen, bewundernswerten Engagements zugunsten von Messies. Es war eine halbstündige, sehr engagierte Diskussion, quasi en famille, wie sie wohl in einem vollbesetzten Saal kaum zustande gekommen wäre. Auch hier erwies sich, dass Qualität vor Quantität steht. In Zürich ist der Film — die Kinoszene ist hier auch viel grösser — auf grosse Resonanz gestossen: An der erwähnten Vorführung war der Personen fassende Saal fast voll und auch die folgenden Vorführungen seien überdurchschnittlich gut besucht worden, wie Beat Käslin von den Arthouse-Kinos auf Anfrage mitteilt.

Auf so einen ungewöhnlichen Sprössling reagiert auch die Presse. TeleZüri war live dabei. März brachte der Tages-Anzeiger und Bund eine ganze Seite, am 5. Dies nur einige von wahrscheinlich etlichen Beispielen. Ueli und Thomas, welcher Ueli auch beratend zur Seite stand, haben — ganz herzlichen Dank euch für eure grossartige Arbeit — ein Kind in die Welt gesetzt, dessen Rolle als Aufklärer in unserer Sache jetzt schon feststeht.

Der Film wirft hohe Wellen und wir werden weiterhin darüber berichten. So hat etwa am Dienstag, den Unter der Leitung von Karin Frei diskutierten: Die Sendung kann hier gesehen werden.

Die Unterrichtsmaterialien sind kostenlos. Erfreulicherweise wurde der Film ' Messies, ein schönes Chaos ' in dieses Programm aufgenommen und wir hoffen auf interessante Diskussionen in den Schulen. Es wurde ein knapp seitiges! Unterrichtsmaterial dazu erarbeitet, das hier heruntergeladen werden kann.

Anmeldung für Klassenbesuche im Kino während der Schulzeit zu reduzierten Eintrittspreisen und Filmgespräche: März in vielen Schweizer Kinos angelaufen. Oder schaut hier für aktuelle Projektionsdaten.

Eh i ma gar nid druflos di Stube ufzruume gäng tueni mi äxtra mit süsch öppis versuume. Zytige u Heftli lige ufem Ofe, Ruehbett u Tisch me chönnt se doch verruume wem e mit läse fertig isch. Auf Zehn zählen beim Aufräumen. Das hat Frieda Habegger motiviert ihre Stube zügig aufzuräumen.

Einmal im Jahr entrümpeln — mindestens eines Zimmers. Die so entstehenden ballastfreien Zonen schaffen Freiräume und setzen Energien frei.

Die Leute werfen zum Jahresende viel Ballast ab — sei es, um den Weg zum inneren Ich zu ebnen, oder meistens schlicht, um die überfüllte Wohnung, den Keller oder die Garage zu räumen. Laut dem Leiter Robert Wasescha werden bis Leute pro Tag abgefertigt, während unter dem Jahr täglich durchschnittlich bis Abfall herbeitransportieren.

An den Spitzentagen vom Dezember bis zum Silvester sind deshalb auf dem gesamten Hagenholz-Areal 21 Angestellte statt wie sonst üblich 10 im Einsatz, um die Leute beim Sortieren des Sperrguts anzuweisen, sie zu den Entsorgungsstellen zu leiten und den Verkehr zu regeln. Das alte Jahr wird ausgemistet und aufs Gemüt drückender Ballast anderswo deponiert.

Das hat neben psychologischen und philosophischen Erklärungen ebenso praktische. Bereits beim Vorstellungsgespräch würden Stellenbewerber und Lehrlinge — sie absolvieren die dreijährige Ausbildung zu Rezyklisten — darauf hingewiesen, dass sie in den letzten Tagen des Jahres intensiv arbeiten müssten und in dieser Zeit wegen des Hochbetriebs ein Ferienstopp gelte.

Mit der Zeit wundere man sich nicht mehr darüber, was alles weggeworfen werde. Verstellte Räume scheinen am Jahresende speziell zu belasten.

Mit dem Ausmisten der Garage, des Kellers und des Estrichs soll offensichtlich auch einem Neuanfang der Weg geebnet und die innere Ordnung hergestellt werden.

Im Hagenholz jedenfalls herrscht Betrieb, als ob alle rundherum Feng-Shui-Ratgeber zu Weihnachten geschenkt erhalten und eingehend die Anleitung studiert hätten, wie sie dank einer Entrümpelung die Entdeckungsreise ins Ich antreten können.

Obwohl die Leute teilweise hochwertige Produkte im Recyclinghof anliefern, wird dort alles strikt entsorgt — je nach Material entweder im Kehrichtheizkraftwerk oder über Schrott- und Elektrohändler.

Diese werden lediglich beim Sortieren unterstützt und an die Standorte der Wertstoff-Entsorgung geleitet. Allgemein werde gegenüber früher mehr Dreck und tatsächlich unbrauchbarer Abfall verarbeitet, sagt Filli. Sie führt diese Entwicklung darauf zurück, dass Ausrangiertes zunehmend in Brockenhäuser gebracht oder auf Internetplattformen versteigert wird.

Zudem sammelten ein Cargo-Tram und ein E-Tram für elektronische Geräte in den Quartieren tonnenweise nicht mehr gebrauchte Gegenstände ein. In gemieteten Kleinbussen und Privatautos, zu zweit oder allein, fahren Scharen von wild entschlossenen Aufräumern vor. Sie hätten gerade Zeit, begründen die einen ihren Ausflug in den Recyclinghof, sie seien eben umgezogen und nutzten diese Gelegenheit zum Ausmisten, sagen andere.

Seit über sieben Jahren arbeitet Sandro Flachsmann im Hagenholz. Die Arbeit bringe jeden Tag Neues und sei abwechslungsreich. Er schätze den Kontakt zu den Leuten, auch wenn nicht alle gleich geduldig und freundlich seien. Entsorgen will gelernt sein. Wer noch nicht bereit war, der kann sich zum Beispiel an der Volkshochschule Zürich für das nächste Jahr wappnen. In der Ausschreibung heisst es: Jetzt ist es endlich soweit: Hier könnt ihr herausfinden, in welchem Kino eurer Wohnregion der Film gezeigt wird.

Abspielzeiten entnehmt ihr der Tagespresse. Es gilt zu beachten, dass die Kinos das aktuelle Programm jeweils erst recht kurzfristig veröffentlichen. Ulrich Grossenbacher und Protagonisten des Films werden an folgenden Vorstellungen persönlich anwesend sein und euren Fragen Red und Antwort stehen: Ganz besonders möchten wir euch den Besuch des Lunchkinos in Zürich nahelegen. Hier soll die Projektion am Februar in Gegenwart von Regisseur und Protagonisten zu einem richtigen Fest aufblühen.

Auf der website www. Auf den Seiten des Filmportals Outnow. Mit Kindern sollte man Messies, ein schönes Chaos besser nicht schauen. Sie werden nachher garantiert nie mehr ihr Zimmer aufräumen, weil: Doch ansonsten ist Ulrich Grossenbachers Film wärmstens zu empfehlen, denn er ist amüsant und beklemmend zugleich.

Untermalt von gelegentlich eingespielten melancholischen Jazzklängen, begleitet Grossenbacher seine vier Protagonisten bei ihren alltäglichen Adventure-Trips durch ihr eigenes Chaos. Dabei hängt er ihnen auch gerne mal eine Minikamera um den Hals, so dass der Zuschauer die gefährliche Tour aus der First-Person-Perspektive hautnah miterleben kann.

Dann wiederum sind höchst intime Szenen zu sehen, beispielsweise, wenn der zwanghafte Sammler Karl vor den Trümmern seiner Ehe steht und nicht fähig ist, etwas dagegen zu tun.

Man weiss nicht so recht, ob man lachen oder weinen soll. Auf jeden Fall gelingt es Grossenbacher, dem Zuschauer die auf den ersten Blick verschrobenen Charaktere näherzubringen.

Er bewahrt dabei stets eine leicht ironische Distanz, ohne aber jemals in Versuchung zu geraten, seine Protagonisten blosszustellen. Von den vieren kommt der Technikfreak Thomas im Vergleich zu den anderen deutlich zu kurz - dabei ist just er derjenige, der das Filmplakat ziert und für Schmunzler sorgt, wenn er mit dem "Messi"-Fussballshirt gestellt oder nicht?

Ob die Szenen mit ihm deswegen so vergleichsweise kurz ausgefallen sind, weil er als einziger der vier Porträtierten keine sichtbaren ernsthaften Probleme aufgrund seines Messietums zu haben scheint? Vielleicht ist er auch nur der Schere zum Opfer gefallen. Möglich, dass die eine oder andere Räumungsszene auf Dauer etwas ermüdend wirkt und gekürzt hätte werden können. Verschwendete Zeit ist der Film dennoch nicht - im Gegenteil. Bis zum symbolischen Schlussbild mit einer säuberlich ausgedrückten Senftube und dem folgenden Schlussong "Messi vielmal" höhö ist Grossenbachers Film ein konsequentes, unterhaltsames, aber auch nachdenklich stimmendes Porträt von vier Menschen, deren Sammeltrieb sie zu Aussenseitern der Gesellschaft gemacht hat.

Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen und wünschen jedenfalls schon jetzt allen sehr viel Vergnügen. Liebe Messies und Nicht-Messies Schon stehen die Festtage wieder vor der Türe und sicher auch schon mit einem Bein in der Wohnung mit Kerzen, Tannenzweigen, Weihnachtskrippen, Adventskalender und was uns sonst noch so freut in dieser eher grauen Jahreszeit. Dies ist das Schlussprogramm des LessMess-Infos Helene weist auf das neue Buch von Ursus hin, unserem grosszügigen Sponsor, und Thomas bringt aus den vielen Pressemitteilungen die interessantesten, gescheitesten oder auch unangenehmsten über Messies.

Alexander Frommherz arbeitet seit Jahren für Messies und hat seine Erfahrungen im Interview zusammengefasst. Johannes ist Ansprechperson für Studienarbeiten und hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Fröhliche Festtage und einen guten und sicheren Rutsch ins neue Jahr wünscht euch das Redaktionsteam. Sie wird auch noch bis und mit dem nächsten Sommerfest tatkräftig dabei sein - merci! Nachfolgerin wird Trudi Engelhardt, die dem Verband seit langem nahe steht und sich nun dafür engagiert.

Auch Ihr gilt unser ganz herzlicher Dank. Damit verbunden ist auch eine Adressänderung des Sekretariats. Dieser Adresswechsel gilt nun ab sofort und die neue Anschrift lautet: Reserviert Euch dieses Datum! Mehrfach haben wir über den Film ' Messies - ein schönes Chaos ' berichtet. Der Film kommt nun definitiv am 1. März in die Schweizer Kinos. Zuvor aber wird er noch an den Solothurner Filmtagen gezeigt, und das am:. Januar , 14h30 im Kino Canva Mittwoch, den Januar , 21h00 im Kino Reithalle.

Wüsse mir eigetlig wi wärtvoll mir sy Chöschtlegi Sache trage mir nämlig mit üs Edelmetall — gäng meh jedes Jahr Luege mir doch ds Silber i üsne Haar. Das isch ja ganz es bsungrigs Edelmetall Eso hei mir allermüglichs guets Kapital. U de ygsetzt i de Hüfte oder de Chnöi Titan — was doch di Dökter alls chöi. Wenn ihr über Weihnachtsmärkte, Flohmärkte oder durch Warenhäuser schlendert, sollt ihr euch — bevor ihr schon zum Portemonnaie greift — fragen:.

Ja, oft wird der Senioren-Service zuerst fürs Einkaufen angefragt und später dann fürs Reduzieren der vielen Sachen, weil vielleicht der Umzug ins Altersheim geplant ist.

Oder jemand braucht den Gartenunterhalt und dann später auch Hilfe im Haushalt, zum Putzen oder allgemein zum Aufräumen. Es sind meistens Stammkunden, die uns schon lange kennen. Unsere Kunden bezahlen die Dienstleistungen selbst, deshalb haben wir auch mehr Möglichkeiten auf ihre persönlichen Bedürfnisse einzugehen als die Spitex. Wir sind für dringende Bedürfnisse für sie auch immer erreichbar.

Zudem arbeitet immer die gleiche Bezugsperson mit den Kunden, ausser für Ferienablösungen. Wir freuen uns, dass ihr euch dafür interessiert, bei eurer Vertiefungs-, Matura-, Diplomarbeit etc. Im Verlauf der letzten Jahre haben wir gut zwei Dutzend Anfragen erhalten und in der Folge entsprechend begleitet. Daraus können wir eine erfreuliche Bilanz ziehen:. Diese Erfolgsbilanz wirft allerdings auch ihre Schattenseiten: Die zeitliche Belastung durch solche Unterstützungen ist gross und manchmal kaum vereinbar mit den übrigen Aufgaben, die bei LessMess anstehen.

Wir haben uns deshalb überlegt, wie wir die Situation für beide Seiten, also für uns sowie für die Verfasserinnen und Verfasser der Arbeiten, optimieren können. Die wichtigste gemeinsame Erfahrung ist diejenige, dass viele die Komplexität des Themas unterschätzen. Dies und die angestrebte Optimierung führen uns zu einigen Ratschlägen und Forderungen: Wir erwarten gerne eure Anfragen direkt über studienarbeiten lessmess.

Nun hat mich einer meiner hochintelligenten und gut informierten Leser per Mail darauf aufmerksam gemacht, dass das ein vergebliches Unterfangen sei.

Denn es gebe die Entropie. Die sei Thema des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik — ich versuche die hoch komplizierte Mail zusammenzufassen —, und der sei ein Naturgesetz, das im ganzen Kosmos gelte. Die optisch schönste — über die Wichtigkeit des Inhalts kann ich nichts sagen — hätte ich Ihnen gerne präsentiert. Doch als ich die Ansammlung von griechischen und lateinischen Buchstaben kopierte, kam das heraus:.

Nun habe ich nicht nur hochintelligente Leser, sondern ebensolche Freunde. Einer von denen erklärte mir, dass genau das Entropie sei: Aus Schönheit und Ordnung wird zwangsläufig Unordnung.

Es habe also gar keinen Sinn aufzuräumen, egal ob es sich um Messie-Wohnungen oder ums Fernsehprogramm handelt. Laut Naturgesetz wird sowieso alles immer schlimmer. Leider betrifft uns das in eigener Sache: Immerhin wurde sie bereits über 2' mal angeschaut. In den letzten paar Wochen nun haben sich Leute entschlossen, Kommentare zu schreiben. Leider geht es um Wortwechsel, die mit der Sache eigentlich rein überhaupt nichts zu tun haben. Das Phänomen ist bekannt: Vermutlich handelt es sich hier auch um ein psychologisch erklärbares Verhaltensmuster.

Ich kopiere hier zwei Kommentare: Teilweise sind das Faule Menschen die keine Sauberkeit kennen Harz 4 Kassieren fressen ficken und im Dreck leben wollen. Ob es wirklich eine Krankheit ist weis ich nicht aber Faulheit ist es jedenfalls. Man kann es mal unordentlich zu Hause haben aber bei einigen Messies ist es im Dreck leben wegen Faulheit weil sie ihren Arsch nicht hoch bekommen.

In seinem neusten Buch räumt Ursus Wehrli den Alltag auf: Weiteres zu den Büchern vom Künstler findet ihr auf: Ursus Wehrli ist Linkshänder, Querdenker und gelernter Typograf. Sie wurden mehrfach ausgezeichnet — u. August stellte Ursus Wehrli sein neues Buch in Zürich vor. Schweizerische und deutsche Medien freuen sich über dieses Buch und stellen es detailliert vor.

LessMess Sekretariat Postfach 42 Knonau. Ein Interview mit Herrn Manser, Rechtsanwalt. Jetzt gewinnt er auch noch den Berner Filmpreis. Der Film kann nur wärmstens empfohlen werden: Schaut ihn euch an! Er kommt am 1. März in die Kinos. Zur oft sehr schwierigen Wohnsituation und der häufig drückenden finanziellen Lage von Messies werden Fragen von Rechtsanwalt Manser beantwortet. Im Pressespiegel hat Thomas einen zum Interview passenden, aktuellen Artikel gefunden.

LessMess wünscht allen einen schönen Herbst. Die Selbsthilfegruppe hat ein grosses Potenzial, einander für neue Perspektiven und Handlungsweisen zu ermutigen. Wer ist nicht schon einmal in einer Sackgasse gesteckt und hat den Ausweg fast nicht gefunden? Kreative und positive Vorschläge, andere Sichtweisen können einen Weg aus einer schwierigen Lage zeigen. Er absolvierte eine anerkannte Zusatzausbildung als Mediator.

Die Krankenkasse wird wohl nur für die Gesundheitskosten aufkommen, sofern und soweit das Messie-Symptom Krankheitswert aufweist und eine ärztliche Betreuung notwendig ist. Die Preisverleihung findet am Eine unabhängige Fachjury der Berner Filmförderung zeichnet dieses Jahr zwei Dokumentarfilme, einen Spielfilm, einen Animationsfilm und einen Kurzfilm aus. Sein Film ist witzig und traurig zugleich, schafft das Kunststück, dass wir hinter sich türmenden Bergen von Gerümpel nicht Verwahrlosung sondern Menschen mit ausserordentlichen Fähigkeiten entdecken.

In diesem tiefgründigen Spiegel unserer Wegwerfgesellschaft verschwimmt der Unterschied zwischen Krankheit und Normalität, während sich die Notwendigkeit gegenseitiger Toleranz verdeutlicht. Mit ihrem ersten Kinospielfilm "Silberwald" schafft es Christine Repond, den Prozess einer Rechtsradikalisierung von jungen Menschen intelligent und sensibel nachzuzeichnen. Angesiedelt im Emmental, baut der Film in ruhigen Bildern und mit wenig Worten eine beklemmende Atmosphäre auf und erzählt uns eine universelle und aktuelle Geschichte.

Die Regisseurin beeindruckt mit einem guten Drehbuch, grossem Einfühlungsvermögen und einer starker Handschrift. Dem feinfühligen Dokumentarfilm "Bouton" von Res Balzli gelingt es, eine todkranke junge Schauspielerin im letzten Jahr zu begleiten und dabei gleichzeitig nahe und respektvoll zu sein.

Der Animationsfilm "Eisprung" von Loretta Arnold ist erfrischend, kurz und bündig. Der Macherin gelingt es, mit einfachen Mitteln, der ältesten Frage der Welt nachzugehen: Sie vermag die Frage zwar nicht zu beantworten, doch auf sehr humorvolle und starkem Text amüsant und gescheit zu beleuchten. Der junge Filmemacher Gregor Frei inszeniert in seinem Kurzfilm "Handschlag" gekonnt eine Geschichte, die auf einer Schweizer Baustelle spielt und wunderbar aufzeigt, wie schnell es geht, durch einen inneren Konflikt mit seinem Umfeld in ein Dilemma zu geraten.

Die Fachjury des Berner Filmpreises betont, dass die eingereichten Filme für den Berner Filmpreis gegenüber den Vorjahren qualitativ und quantitativ einen Quantensprung gemacht haben. Noch nie zuvor wurden so viele hochstehende Berner Filme eingereicht. Insgesamt 44 Filme visionierte die Fachjury innert drei intensiven Tagen. Die Preisverleihung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. An der Preisverleihung werden auch Ausschnitte aus allen fünf ausgezeichneten Filmen gezeigt.

Notiz an die Redaktionen Zur öffentlichen Preisverleihung vom Mittwoch, November um Mieter und Vermieter leben nicht immer friedlich miteinander. Sie sind besonders betroffen weil in diesen Gebäuden oft keine ausreichende Wärmedämmung vorhanden ist. Im Grunde müsste man 20 Mal am Tag lüften und natürlich auch nachts, aber das ist natürlich nicht zumutbar. Schimmel ist besonders von Oktober bis April ein Problem, da es kalt und feucht ist und sich diese Feuchtigkeit dann an den kältesten Stellen der Wohnung festsetzt.

Früher waren es die Eisblumen an den Fenstern, doch durch nachträgliche Isolierverglasung sucht sich die Feuchtigkeit jetzt andere Stellen. Entscheidet sich der Vermieter für eine vernünftige Wärmedämmung, ist das Thema jedoch schnell vom Tisch. Wir hatten gerade noch einen Fall, wo 40 Euro Vorauszahlung geleistet wurde und dem Mieter nach der Abrechnung Euro als Nachzahlung berechnet wurden. Das ist wie eine zweite Miete. Wenn der Vermieter die Nebenkosten zuvor zu niedrig kalkuliert, ist es praktisch ein Lockvogelangebot.

Man sollte sich vor Abschluss des Mietvertrages informieren, wie hoch die Nebenkosten wirklich sind. Eigenbedarf anzumelden ist vor allem bei Eigentumswohnungen ein wiederkehrendes Phänomen. Jüngst hatten wir den Fall, dass eine Wohnung zwangsversteigert wurde. Noch bevor der Käufer den Zuschlag bekam, wollte er den Mieter zu einer Anpassung des Mietvertrags bewegen.

Nachdem der Käufer das Objekt ersteigert hatte, gab es sofort eine Kündigung wegen Eigenbedarf. Eingezogen ist der Käufer natürlich nicht.

Leider gibt es für solche Geschichten immer wieder Menschen, die das auch noch bezeugen. Abzuraten ist übrigens davon, in einem Zwei-Familienhaus einzuziehen, wenn dort eine Wohnung vom Eigentümer bewohnt wird. Der hat nämlich in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht. Das sagt Haus und Grund: Werner Weskamp, Geschäftsführer von Haus und Grund.

Wir bei Haus und Grund verstehen darunter solche Personen, die schon bei Abschluss des Mietvertrags wissen, dass sie innerhalb kürzester Zeit nicht mehr in der Lage sind, zu zahlen. Meist wird eine Monatsmiete bezahlt und dann kommt nichts mehr. Oft kommt es dann zu Grimms Märchenstunde — so geben viele Mieter der Bank die Schuld und erklären, dass das überwiesene Geld zurückgekommen sei, obwohl sie nie überwiesen haben.

Private Vermieter sind meist sehr geduldig, auch wenn schon drei oder vier Monatsmieten ausgeblieben sind. Oft bleibt dann nur die fristlose Kündigung und eine Räumungsklage. Auf den Kosten, die oft im vier- oder sogar fünfstelligen Bereich liegen, bleibt der Vermieter meist sitzen.

Nicht selten sind diese Wohnungen bei der Räumung extrem unhygienisch. Weil der Strom schon lange abgestellt ist, machen sich im dennoch prall gefüllten Kühlschrank Maden breit. Dieses Szenario zu vermeiden, ist für den Vermieter nicht einfach. Um selbst die Messie-Wohnung in Augenschein nehmen zu können, braucht er zuvor gewisse Anhaltspunkte. Manchmal fällt so etwas jedoch bei Reparaturarbeiten auf oder wenn der Heizungsableser in der Wohnung war. Meist erkennt man gar nicht, wo der Mieter überhaupt schläft.

Trotzdem kann in diesen Situationen das Mietverhältnis vom Vermieter nicht sofort beendet werden — auch hier muss erst abgemahnt werden. Nicht ungewöhnlich ist es, dass Mieter beim Auszug vor allem aus dem Badezimmer, fast alles mitnehmen: Handtuchhalter, Spiegel, Lampe oder den Halter für die Toilettenrollen.

Auch wenn ein Mieter lange in einer Wohnung gelebt hat und nach einer gewissen Zeit ohne Rücksprache mit dem Vermieter zum Beispiel ein neues Waschbecken angeschafft hat, kommt es vor, dass er dieses beim Auszug mitnimmt. Das alte Waschbecken ist natürlich längst weg. Zudem sehen Badezimmer oft aus wie Schweizer Käse. Die Bohrmaschine kommt manchmal viel zu oft zum Einsatz.

Die Fliesen sind dann völlig durchlöchert. Häufig sind so viele Fliesen betroffen, dass ein punktueller Austausch nicht mehr möglich ist. Gnerell raten wir unseren Mitgliedern jedoch immer, mit den Mietern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Zu diesem spezifisch auf Deutschland bezogenen Artikel hat es mehrere Leserbriefe gegeben. Zwei davon seien hier wiedergegebe - sie illustrieren den etwas angespannten Ton der Kontrahenten Weiterhin sollte man sich über den potentiellen Mieter, genau wie bei Jobbewerbern, im Internet erkundigen und wenn die Vormiet-Stätte zu weit entfernt ist, auch über diese im Internet mitsamt Kartendarstellung.

Weiterhin sollte man auf Kleidung, Auto und Allgemeinbildung bei der Besichtigung achten! Hinzu kommt ein entsprechender Mietvertrag sowie Kaution.

Danach sollten beide Parteien die Vereinbarung entsprechend pflegen. Oder man hat schon ohnehin abgewirtschaftete Objekte, wo der Mietzins die Kosten weit übertrifft. Dann ist es auch egal Ist normalerweise Gang und gebe, jedoch braucht ein Mieter lediglich den Teil der Schufaauskunft preisgeben,der sich auf Mietschulden bezieht. Eine allgemeine Schufaauskunft ist nicht Rechtens. Auskunft über den letzten vermieter.

Kleidung,Bildung und Auto als Kriterium? Die meisten Mietnomaden kommen nicht in Asi-Aufzug daher,sondern treten ordentlich gekleidet,rasiert etc auf. Ich kann da selber ein Liedchen von singen.

Aber eins ist sicher: Lieber einen Hartzler wo dann im Mietvertrag eine Regelung reinkommt,das der Mietzins direkt von den Argen überwiesen wird ,als einen Jungspund,der grade mal 1 oder 2 Monate als Lagerhelfer beschäftigt ist Ihr Geschäftszweck ist, ihre Vertragspartner vor Kreditausfällen zu schützen; nach Meinung der Schufa trägt sie zudem zum Schutz der Verbraucher vor Überschuldung bei.

Im normalen Leben, z. Der Film erzielte einen überwältigenden Erfolg bei Publikum und Kritik und wurde bald zum Geheimtyp der Festivalbesucher: Ulrich Grossenbacher porträtiert in seinem äusserst witzigen, zugleich auch sehr feinfühligen Film vier Menschen, die am so genannten Messie-Syndrom leiden.

Er vermittelt dabei einmalige Einblicke in einen Alltag, der sich für die Betroffenen als permanente Gratwanderung zwischen Genialität und Überforderung darstellt. Grossenbacher nimmt seine Zuschauer mit auf Expeditionen in überfüllte Wohnungen, Dachstöcke und Scheunen und lässt sie teilhaben an vergeblichen Auf- oder besser Umräumaktionen. Dabei ringen die vier Protagonisten nicht nur stets mit sich selber, sondern ihr Verhalten wird auch für ihre Umgebung — ihre Lebenspartner, die Nachbarn, die Behörden — immer wieder zur Herausforderung.

Ulrich Grossenbacher hat seinen Film mit viel Respekt vor seinen Protagonisten, einem ausgesprochenem Sinn für Dramaturgie und viel Flair für leise Situationskomik gedreht. Die Art und Weise, wie dieses filmisch vollendete Werk Menschen portraitiert, die am Messie-Syndrom leiden, ist komplex, widersprüchlich und äusserst unterhaltsam.

Das sogar so etwas geordnetes wie das Alfabet schwer zu beherrschen ist zeigt das 'Zurich' Film Festival es heisst wirklich so deutlich: Der Ansturm auf den Film wird auch in Zürich gross sein - wer kann, nutzt die Billetvorbestellung oder erscheint rechtzeitig.

Der Kinostart des Filmes ist im Frühjahr vorgesehen. Der Vorstand von LessMess ist einhellig begeistert von dem Film und überzeugt, dass dank ihm viele Menschen ihre Vorurteile gegenüber Messies abbauen werden und das hoffentlich viele Messies sich aus ihrer Isolation lösen und vermehrt und offener über ihre Situation sprechen können.

PS Auf der Seite www. Was tue ich, wenn mein Arbeitskollege Messie ist? Offensichtlich hat noch niemand das Info vermisst, wohl weil ihr alle auch viel zu tun habt! Es gibt einen Rückblick auf die Mitgliederversammlung vom Thomas hat für den Presespiegel recherchiert und ist dabei einmal mehr auf sensationslüsterne Sendungen in deutschen Fernsehsendern gestossen.

Es ist doch sehr traurig, wie unsensibel und unkritisch "Journalisten" oder "Messie-Therapeuten" mit Situationen von schwer kranken Menschen umgehen - da zählt offensichtlich nur die hohe!

Der Vorstand von LessMess wird darauf schriftlich und deutlich reagieren. Umso erfreulicher ist der gerade fertig gestellte Kinodokumentarfilm von Ueli Grossenbacher "Messies - ein schönes Chaos". Er zeigt echte Messie-Situationen, aber im Mittelpunkt stehen die vier kreativen Menschen mit ihren Stärken und Problemen.

Wir freuen uns auf diesen Kinobesuch besonders! LessMess wünscht euch allen einen guten Sommer! Frühlingsfest Gegen vier Uhr trafen erste Gäste des Frühlingsfestes ein.

Begehrt war wieder der feine selbstgemachte Holdersirup von Anita: Die Überraschung dieses Festes wurde bald hörbar: Marcel begrüsste die Anwesenden mit einem Tusch und Helene hatte dann die ganze Aufmerksamkeit für die Begrüssung der Anwesenden im Namen des Vorstandes. Sie wünschte ein geselliges und genüssliches Fest mit Bekannten und neuen Gästen. Dann wurde das Buffet mit vielen verschiedenen Sommersalaten eröffnet! Das Dessertbuffet mit Kuchen, Torten und Gebäck von Vorstandsmitgliedern gebacken und mit schön präsentierten Früchten rundete dieses Frühlingsfest kulinarisch ab.

Anita hat einen Wettbewerb vorbereitet: In einem grossen Glasgefäss standen Zweige, die mit roten, grünen und gelben Wollfäden umwickelt waren. Von welcher Farbe war der längste Wollfaden? Aus vielen richtigen Antworten zog Marcel die drei ersten Preise: Einen besonderen Tusch erhielt die gesamte Küchen- und Servicecrew von Marcel und Anita bedankte sich bei ihr für den tollen Einsatz, das vielseitige Buffet und die frühlingshafte Tischdekoration mit Rhododendrenblüten von Claudia.

Oktober in Lausanne: Oktober in Chur: Diese Workshops werden im Rahmen von Denk Quer veranstaltet. Dadurch allein kann das Unmögliche möglich werden. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt — so auch das Aufräumen in kleinen aber stetigen Etappen.

Nun ist es soweit: Projektionen am Festival Locarno: Dazu schreibt Thomas Schärer: Sie sammeln so extensiv und kompromisslos, dass ihr Verhalten sie isoliert. Sie werden ihren Mitmenschen zur Last oder verkriechen sich in den eigenen Wänden — sofern da noch Platz ist. Nicht nur in Boulevardmedien werden jeweils besonders abstruse Fälle vorgeführt: Ulrich Grossenbacher wählte einen anderen Weg.

Arthur, ein lediger Bauer, bewohnt sein Heimetli auf seine Art. Elmira legt in ihrer Wohnung äusserste Gelenkigkeit an den Tag. Meterhoch türmen sich die zu überquerenden Zeitungs- und Kassettenstapel, keine Kultursendung darf unaufgenommen bleiben. Karl und Trudi bewohnen ein grosses Bauernhaus. Einer der letzten passierbaren Räume ist die Küche. Sie beklagt das verlorene Sozialleben, nicht mal mehr die eigenen Kinder besuchen sie.

Er schafft Platz oder sie zieht aus. Der Tüftler Thomas baut aus Schrott sinnige Apparate. Seine Werkstatt ist so übervoll wie seine Pläne. Grossenbacher scheut zwar keine Drastik der Anschauung, etwa wenn er in einem Schwenk genüsslich langsam die Dimension eines Chaos enthüllt oder wenn er seine Protagonisten bei ihren Gängen durch ihre archäologischen Ablagerungsschichten mit einer Minikamera behängt.

Die präzis gesetzte Musik unterstützt mitunter den ironisierenden Blick. Es ist aber das Interesse für seine Protagonisten, ihr Erleben, ihre Kreativität, ihre Verdrängungsstrategien und ihre Erklärung des eigenen Tuns, das ihn leitet. Hinter Verschrobenheiten zeigen sich komplexe Charaktere.

Sie präsentieren sich nicht vornehmlich als Kranke, sondern als Menschen mit einem überschäumendem Interesse für alles. Sie konfrontieren uns mit Fragen: Was ist normal, was ist krankhaft?

Messies - eine Gratwanderung zwischen Genialität und Überforderung. Beherrschen sie das Chaos oder beherrscht das Chaos sie?

Der Film gewährt einen vielschichtigen Einblick in den Alltag von vier Messies. Wir begeben uns auf Höhlenwanderungen durch ihre vollen Schatzkammern, entdecken ihre genialen Erfindungen, ihre gefährlichen Basteleien und stöbern in ihren riesigen Archiven. Wir erleben Konflikte, die sie durch ihr Anderssein mit ihren Angehörigen, Nachbarn und Institutionen zu bewältigen haben. Dies ist eine vortreffliche Einrichtung, und verursachet niemals das geringste Ärgernis.

Johann Friedrich Junius , S. Rechtschreibung und Zeichensetzung dem heutigen Stand angeglichen. Porta Felice und der Kai. Art Institut Orell Füssli, Zürich.

Palermo - Porta Felice e Cavallo Marino. Endlich gelangten wir mit Not und Anstrengung nachmittags um drei Uhr in den Hafen, wo uns ein höchst erfreulicher Anblick entgegentrat. Die klaren Schattenseiten aller Gebäude sahen uns an, vom Widerschein erleuchtet.

Monte Pellegrino rechts, seine zierlichen Formen im vollkommensten Lichte, links das weit hingestreckte Ufer mit Buchten, Landzungen und Vorgebirgen. Ein klarer Duft blaute alle Schatten. Anstatt ungeduldig ans Ufer zu eilen, blieben wir auf dem Verdeck, bis man uns wegtrieb; wo hätten wir einen gleichen Standpunkt, einen so glücklichen Augenblick so bald wieder hoffen können!

Über die Lage unseres Zimmers höchst vergnügt, bemerkten wir kaum, dass im Grunde desselben ein erhöhter Alkoven hinter Vorhängen versteckt sei, wo sich das weitläuftigste Bett ausbreitete, das, mit einem seidenen Thronhimmel prangend, mit den übrigen veralteten stattlichen Mobilien völlig übereinstimmte.

Der Alte sagte dagegen, es bedürfe keiner Bedingung, er wünsche, dass es uns bei ihm wohl gefalle. Wir vergnügten uns an der unendlich mannigfaltigen Aussicht und suchten sie im einzelnen zeichnerisch und malerisch zu entwickeln, denn hier konnte man grenzenlos eine Ernte für den Künstler überschauen. Der helle Mondschein lockte uns des Abends noch auf die Reede und hielt nach der Rückkehr uns noch eine lange Zeit auf dem Altan.

Palermo, Dienstag, den 3. Gegen Abend schenkten wir unsere Aufmerksamkeit der Kutschenreihe der bekannten Fahrt vornehmerer Personen, welche sich zur Stadt hinaus auf die Reede begaben, um frische Luft zu schöpfen, sich zu unterhalten und allenfalls zu courtoisieren.

Zwei Stunden vor Nacht war der Vollmond eingetreten und verherrlichte den Abend unaussprechlich. Deswegen wir auch heute an dem heitersten Tage das Meer dunkelblau, ernsthaft und zudringlich fanden, anstatt dass es bei Neapel von der Mittagsstunde an immer heiterer, luftiger und ferner glänzt.

Kniep hatte mich schon heute manchen Weg und manche Betrachtung allein machen lassen, um einen genauen Kontur des Monte Pellegrino zu nehmen, des schönsten aller Vorgebirge der Welt. Palermo - Monte Pellegrino visto dal mare - G. Lo Cascio e Schiavo. Das hier abgebildete Gemälde findet sich in hoher Auflösung in Wikimedia Commons.

Hier noch einiges zusammenfassend, nachträglich und vertraulich. Wir fuhren Donnerstag, den Ein kleines Diarium, das ich beilege, erzählt überhaupt unsere Schicksale. Ich habe nie eine Reise so ruhig angetreten als diese, habe nie eine ruhigere Zeit gehabt als auf der durch beständigen Gegenwind sehr verlängerten Fahrt, selbst auf dem Bette im engen Kämmerchen, wo ich mich die ersten Tage halten musste, weil mich die Seekrankheit stark angriff.

Nun denke ich ruhig zu Euch hinüber; denn wenn irgend etwas für mich entscheidend war, so ist es diese Reise.

Hat man sich nicht ringsum vom Meere umgeben gesehen, so hat man keinen Begriff von Welt und von seinem Verhältnis zur Welt. Wir haben, wie das Diarium ausweist, auf dieser kurzen Fahrt mancherlei Abwechslungen und gleich sam die Schicksale der Seefahrer im kleinen gehabt.

Übrigens ist die Sicherheit und Bequemlichkeit des Paketboots nicht genug zu loben. Der Kapitän ist ein sehr braver und recht artiger Mann. Die Gesellschaft war ein ganzes Theater, gutgesittet, leidlich und angenehm. Übrigens hat er mir, die langen Stunden der Überfahrt zu verkürzen, das Mechanische der Wasserfarbenmalerei Aquarell , die man in Italien jetzt sehr hoch getrieben hat, aufgeschrieben: Ich hatte wohl in Rom manches davon erfahren, aber niemals im Zusammenhange.

Die Künstler haben es in einem Lande ausstudiert wie Italien, wie dieses ist. Mit keinen Worten ist die dunstige Klarheit auszudrücken, die um die Küsten schwebte, als wir am schönsten Nachmittage gegen Palermo anfuhren. Wer es gesehen hat, der hat es auf sein ganzes Leben. Nun versteh' ich erst die Claude Lorrain und habe Hoffnung, auch dereinst in Norden aus meiner Seele Schattenbilder dieser glücklichen Wohnung hervorzubringen.

Wäre nur alles Kleinliche so rein daraus weggewaschen als die Kleinheit der Strohdächer aus meinen Zeichenbegriffen. Wir wollen sehen, was diese Königin der Inseln tun kann. Wie sie uns empfangen hat, habe ich keine Worte auszudrücken: In einem öffentlichen Garten stehn weite Beete von Ranunkeln und Anemonen.

Die Luft ist mild, warm und wohlriechend, der Wind lau. Der Mond ging dazu voll hinter einem Vorgebirge herauf und schien ins Meer; und diesen Genuss, nachdem man vier Tage und Nächte auf den Wellen geschwebt! Verzeiht, wenn ich mit einer stumpfen Feder aus einer Tuschmuschel, aus der mein Gefährte die Umrisse nachzieht, dieses hinkritzle. Es kommt doch wie ein Lispeln zu euch hinüber, indes ich allen, die mich lieben, ein ander Denkmal dieser meiner glücklichen Stunden ["Nausikaa", Fragment geblieben] bereite.

Was es wird, sag' ich nicht, wann Ihr es erhaltet, kann ich auch nicht sagen. Der Hafen von Palermo. Huber , Wilhelm Jakob W. Studienreisen nach München und Wien, nach Italien. Seine Landschaften Öl, Aquarell oder Sepia waren sehr gesucht, und besonders in Neapel wurden sie von den reisenden Engländerinnen geschätzt. Bucaro Gaspare - Palermo. Reihe , Bild 6. Apfelsinen, Zitronen, Wein, Schwefel.

Der Monte Pellegrino ist m hoch. Il Monte Pellegrino col. Da erhebt sich nun, sämtliche Fahrzeuge zu schützen, in Westen der Monte Pellegrino in seinen schönen Formen, nachdem er ein liebliches, fruchtbares Tal, das sich bis zum jenseitigen Meer erstreckt, zwischen sich und dem eigentlichen festen Land gelassen.

Monte Pellegrino visto dal Molo. Edizione F[rancesco] Verderosa - Palermo. Palermo - Via Borgo e Monte Pellegrino. Edizione F[rancesco] Verderosa, Palermo. Palermo - La Stazione di caricamento nel Porto. Acqua Santa e Villa Belmonte.

Kniep, Tal des Oreto. Goethe, Tal des Oreto. Palermo, Mittwoch, den 4. Nachmittags besuchten wir das fruchtreiche und angenehme Tal, welches die südlichen Berge herab an Palermo vorbeizieht, durchschlängelt von dem Fluss Orete. Die schönste Frühlingswitterung und eine hervorquellende Fruchtbarkeit verbreitete das Gefühl eines belebenden Friedens über das ganze Tal, welches mir der ungeschickte Führer durch seine Gelehrsamkeit verkümmerte, umständlich erzählend, wie Hannibal hier vormals eine Schlacht geliefert und was für ungeheure Kriegstaten an dieser Stelle geschehen.

Unfreundlich verwies ich ihm das fatale Hervorrufen solcher abgeschiedenen Gespenster. Es sei schlimm genug, meinte ich, dass von Zeit zu Zeit die Saaten, wo nicht immer von Elefanten, doch von Pferden und Menschen zerstampft werden müssten. Man solle wenigstens die Einbildungskraft nicht mit solchem Nachgetümmel aus ihrem friedlichen Traume aufschrecken.

Er verwunderte sich sehr, dass ich das klassische Andenken an so einer Stelle verschmähte, und ich konnte ihm freilich nicht deutlich machen, wie mir bei einer solchen Vermischung des Vergangenen und des Gegenwärtigen zumute sei.

Noch wunderlicher erschien ich diesem Begleiter, als ich auf allen seichten Stellen, deren der Fluss gar viele trocken lässt, nach Steinchen suchte und die verschiedenen Arten derselben mit mir forttrug. Ich konnte ihm abermals nicht erklären, dass man sich von einer gebirgigen Gegend nicht schneller einen Begriff machen kann, als wenn man die Gesteinsarten untersucht, die in den Bächen herabgeschoben werden, und dass hier auch die Aufgabe sei, durch Trümmer sich eine Vorstellung von jenen ewig klassischen Höhen des Erdaltertums zu verschaffen.

Das meiste war eine Gebirgsart, die man bald für Jaspis oder Hornstein, bald für Tonschiefer ansprechen konnte. Ich fand sie teils in abgerundeten, teils unförmigen Geschieben, teils rhombisch gestaltet, von vielerlei Farben. Ferner kamen viele Abänderungen des ältern Kalkes vor, nicht weniger Breccien, deren Bindemittel Kalk, die verbundenen Steine aber bald Jaspis, bald Kalk waren.

Auch fehlte es nicht an Geschieben von Muschelkalk. Die Pferde füttern sie mit Gerste, Häckerling und Kleien; im Frühjahr geben sie ihnen geschosste grüne Gerste, um sie zu erfrischen, per rinfrescar, wie sie es nennen. Da sie keine Wiesen haben, fehlt es an Heu.

Sie halten wenig Schafe, deren Rasse aus der Barbarei kommt, überhaupt auch mehr Maultiere als Pferde, weil jenen die hitzige Nahrung besser bekommt als diesen. Das obere Lager ist mit rotem Ton gemischt und enthält wenig oder gar keine Muscheln.

Ganz obenauf liegt roter Ton, dessen Lage jedoch nicht stark ist. Das Gestein ist fest und klingend. Palermo - Villa Igea e Monte Pellerino. Palermo - Ponte dell Ammiraglio. G[iovanni] B[ucaro] P[alermo], Fotocelere - Torino. Die Fülle und Pracht dieser Vegetation lässt sich gar nicht beschreiben. Am obern schmalen Ende des Tales liegen mehrere Mühlen über einander, deren jede mit dem lebendig herab rauschenden Wasser, von Ölbäumen, Granaten und Feigen überschattet, ein reizendes Bild gibt.

Die Orangen stehen hier noch einzeln, aber nirgend ein unbenutztes Fleckchen; unter dem Schatten des verschiedenartigen Blätterwerkes steigt man an dem flachen Geländer die vielen Stufen und Rasentreppen hinab, welche von einer Mühle zur andern führen.

Weiter unten beginnen die Orangenwaldungen. In Italien, bei Mola di Gaeta, Sorrento etc. Die Haupternte ist zu Weihnachten, aber der Wunderbaum blüht und trägt fast das ganze Jahr, so dass nie Mangel an reifen Früchten ist; die zu früh abgefallenen oder sonst schadhaften werden gesammelt und neben den Häusern zu Haufen geschüttet, deren jeder viele Tausende enthalten mag. Kaum war der Diebstahl geschehen, als uns der Besitzer begegnete, der auf einem Esel 2 mächtige Körbe Orangen unter reinlichen breiten Feigenblättern heimführte; auf die Seite tretend, bewunderten wir die Pracht dieser ausgesuchten Früchte; er hielt den Esel an, und nötigte mit einem treuherzigen: Prendete, Signori, prendete, jedem ein Stück auf, ohne die angebotene Bezahlung anzunehmen.

Die alten Ölstämme spalten sich leicht über dem Boden, sinken auf diese oder jene Seite, und bieten mit ihren wunderlichen Knollen und Ballen dem Zeichner die unschätzbarsten Baumstudien.

Der Wald wird gegen die Stadt hin immer lichter; als wir auf das Feld hinaus kamen, war die Sonne schon längst unter, und erst in tiefer Dunkelheit gelangten wir nach Palermo hinein. Wanderungen durch Sicilien und die Levante. Nicolai'sche Buchhandlung Digitalisierung durch Google , S. Fontana in Piazza Pretoria. Palermo - Piazza Pretoria. Palermo - Fontana Pretoria - Regina Giovanna. Palermo, Donnerstag, den 5. Wir gingen die Stadt im besondern durch. Die Bauart gleicht meistens der von Neapel, doch stehen öffentliche Monumente, z.

Brunnen, noch weiter entfernt vom guten Geschmack. Ein von dem ganzen Inselvolke angestaunter Brunnen [Monumentalbrunnen an der Piazza Pretoria] existierte schwerlich, wenn es in Sizilien nicht schönen, bunten Marmor gäbe, und wenn nicht gerade ein Bildhauer, geübt in Tiergestalten, damals Gunst gehabt hätte.

Es wird schwerhalten, diesen Brunnen zu beschreiben. Pferd, Löwe, Kamel, Elefant wechseln miteinander ab, und man erwartete kaum hinter dem Kreise dieser Menagerie einen Brunnen, zu welchem von vier Seiten durch gelassene Lücken marmorne Stufen hinaufführen, um das reichlich gespendete Wasser schöpfen zu lassen. Etwas Ähnliches ist es mit den Kirchen, wo die Prachtliebe der Jesuiten noch überboten ward, aber nicht aus Grundsatz und Absicht, sondern zufällig, wie allenfalls ein gegenwärtiger Handwerker, Figuren- oder Laubschnitzer, Vergolder, Lackierer und Marmorierer gerade das, was er vermochte, ohne Geschmack und Leitung an gewissen Stellen anbringen wollte.

Dabei findet man eine Fähigkeit, natürliche Dinge nachzuahmen, wie denn z. Dadurch wird freilich die Bewunderung der Menge erregt, deren ganze Kunstfreude darin besteht, dass sie das Nachgebildete mit dem Urbilde vergleichbar findet.

In Neapel tragen geschäftige Esel jeden Tag das Kehricht nach Gärten und Feldern, sollte denn bei euch nicht irgendeine ähnliche Einrichtung entstehen oder getroffen werden? Ihr seht hier Schichten von Stroh und Rohr, von Küchenabgängen und allerlei Unrat, das trocknet zusammen auf und kehrt als Staub zu uns zurück. Gegen den wehren wir uns den ganzen Tag. Aber seht, unsere schönen, geschäftigen, niedlichen Besen vermehren, zuletzt abgestumpft, nur den Unrat vor unsern Häusern.

Und lustig genommen, war es wirklich an dem. Das alles aber sei, setzte er mit possierlichem Ausdruck hinzu, nur Auslegung von Übelgesinnten, er aber von der Meinung derjenigen, welche behaupten, der Adel erhalte seinen Karossen diese weiche Unterlage, damit sie des Abends ihre herkömmliche Lustfahrt auf elastischem Boden bequem vollbringen könnten.

Und da der Mann einmal im Zuge war, bescherzte er noch mehrere Polizeimissbräuche, mir zu tröstlichem Beweis, dass der Mensch noch immer Humor genug hat, sich über das Unabwendbare lustig zu machen. Palermo - Monte Pellegrino. Palermo - Panorama e Monte Pellegrino. Untere Reihe, linkes Bild: Untere Reihe, rechtes Bild: Costumi Siciliani "All' Acqua". Die Form des Monte Pellegrino, einmal gesehen, prägt sich dem Gedächtnisse für immer ein. Mag unten das donnernde Meer mit seinen schwarzgrünen Wogen bis hoch an seine Felsen hinan gischen und schäumend sich aufbäumen, Sturm und Wolken seinen Gipfel umlagern, oder mag sein glänzendes Haupt hoch über der tiefblauen glatten Meeresfläche, über das herrliche Ruhebild der sizilianischen Küste sich erheben - immer, welche ewige, gewaltige Schönheit!

An der nach Norden zu gelegenen, schroff abfallenden Seite führt unmittelbar über dem Meere an den Felsen hin ein selten betretener Weg nach dem abgelegenen Fischerdorfe Tonnara. Auch hier hörte ich einstmals Gesang, dessen Strophen, kurz, in lang hingezogenen schwermütigen Klängen endeten und doch, wenn der Sänger von Neuem anhub, jedesmal wieder überraschend durch die Leidenschaftlichkeit des Einsatzes wirkten.

Ein Ziegenhirte war's, der oben in den Felsenklüften sitzend sang. Wie ergreifend waren diese Naturklänge am einsamen Meer zwischen den sonnenglänzenden Bergen, deren classische Formen von bezaubernder Schönheit durchflossen sind!

Nicht mehr glaubte ich in der Gegenwart zu leben, frische homerische Welt umgab mich. Was ist denn der Anblick dieser träumenden, unendlichen See, dieser jach aus den Fluten ragenden Wände, welche farbenprangend in der Mittagsglut sich zum tiefblauen Himmel erheben, dieses Duftes der fernen Küstengebirge? Erinnerungen von Andreas Oppermann. Eduard Trewendt Digitalisierung durch Google , S. Der Eingangsbereich befindet sich nicht sichtbar an dem Klostergebäude in der linken Bildhälfte.

Goethe zeichnete den Ort aus der entgegengesetzten Richtung. Palermo - Santuario di Rosalia sul Monte Pellegrino. La grotta di S. Palermo - Grotta di S. Giovanni Bucaro - Palermo.

Die heilige Rosalie, Schutzpatronin von Palermo, ist durch die Beschreibung, welche Brydone 1 von ihrem Feste gegeben hat, so allgemein bekannt geworden, dass es den Freunden gewiss angenehm sein muss, etwas von dem Orte und der Stelle, wo sie besonders verehrt wird, zu lesen. Er bestehet aus einem grauen Kalkstein der früheren Epoche. Die Felsen sind ganz nackt, kein Baum, kein Strauch wächst auf ihnen, kaum, dass die flachliegenden Teile mit etwas Rasen und Moos bedeckt sind.

Ihre Gegenwart befreite die Stadt von der Pest, und Rosalie war seit diesem Augenblicke die Schutzheilige des Volks; man baute ihr Kapellen und stellte ihr zu Ehren glänzende Feierlichkeiten an.

Und vielleicht hat die ganze Christenheit, welche nun achtzehnhundert Jahre ihren Besitz, ihre Pracht, ihre feierlichen Lustbarkeiten auf das Elend ihrer ersten Stifter und eifrigsten Bekenner gründet, keinen heiligen Ort aufzuweisen, der auf eine so unschuldige und gefühlvolle Art verziert und verehrt wäre.

Wenn man den Berg erstiegen hat, wendet man sich um eine Felsenecke, wo man einer steilen Felswand nah gegenüber steht, an welcher die Kirche und das Kloster gleichsam festgebaut sind. Man befindet sich unter einer Halle, welche in der Breite der Kirche hinläuft und gegen das Schiff zu offen ist.

Das Schiff der Kirche ist ein offner Hof, der an der rechten Seite von rauhen Felsen, auf der linken von einer Kontinuation der Halle zugeschlossen wird. Er ist mit Steinplatten etwas abhängig belegt, damit das Regenwasser ablaufen kann; ein kleiner Brunnen steht ungefähr in der Mitte. Die Höhle selbst ist zum Chor umgebildet, ohne dass man ihr von der natürlichen rauhen Gestalt etwas genommen hätte. Einige Stufen führen hinauf: Alles wird von dem aus dem Hofe oder Schiff einfallenden Tageslicht erleuchtet.

Tief hinten in dem Dunkel der Höhle steht der Hauptaltar in der Mitte. Man hat, wie schon gesagt, an der Höhle nichts verändert; allein da die Felsen immer von Wasser träufeln, war es nötig, den Ort trocken zu halten.

Man hat dieses durch bleierne Rinnen bewirkt, welche man an den Kanten der Felsen hergeführt und verschiedentlich miteinander verbunden hat. Das Wasser wird teils seitwärts, teils hinten in einen klaren Behälter geleitet, woraus es die Gläubigen schöpfen und gegen allerlei Übel gebrauchen. Da ich diese Gegenstände genau betrachtete, trat ein Geistlicher zu mir und fragte mich, ob ich etwa ein Genueser sei und einige Messen wollte lesen lassen.

Ich versetzte ihm darauf, ich sei mit einem Genueser nach Palermo gekommen, welcher morgen als an einem Festtage heraufsteigen würde. Da immer einer von uns zu Hause bleiben müsste, wäre ich heute heraufgegangen, mich umzusehen. Er versetzte darauf, ich möchte mich aller Freiheit bedienen, alles wohl betrachten und meine Devotion verrichten. Es war inwendig noch ein Gitterwerk von feinem geflochtenem Messingdraht vorgezogen, so dass man nur wie durch einen Flor den Gegenstand dahinter unterscheiden konnte.

Ein schönes Frauenzimmer erblickt' ich bei dem Schein einiger stillen Lampen. Sie lag wie in einer Art von Entzückung, die Augen halb geschlossen, den Kopf nachlässig auf die rechte Hand gelegt, die mit vielen Ringen geschmückt war.

Ich konnte das Bild nicht genug betrachten; es schien mir ganz besondere Reize zu haben. Ihr Gewand ist aus einem vergoldeten Blech getrieben, welches einen reich von Gold gewirkten Stoff gar gut nachahmt.

Ein kleiner Engel steht neben ihr und scheint ihr mit einem Lilienstengel Kühlung zuzuwehen. Unterdessen waren die Geistlichen in die Höhle gekommen, hatten sich auf ihre Stühle gesetzt und sangen die Vesper.

Ich setzte mich auf eine Bank gegen dem Altar über und hörte ihnen eine Weile zu; alsdann begab ich mich wieder zum Altare, kniete nieder und suchte das schöne Bild der Heiligen noch deutlicher gewahr zu werden.

Der Gesang der Geistlichen verklang nun in der Höhle, das Wasser rieselte in das Behältnis gleich neben dem Altare zusammen, die überhangenden Felsen des Vorhofs, des eigentlichen Schiffs der Kirche, schlossen die Szene noch mehr ein.

A Tour Through Sicily, Leipzig , die er am August aus der Weimarer Bibliothek entlieh. Voyage pittoresque ou description des Royaumes de Naples et de Sicile. Radierung von Claude-Louis Chatelet; Bd. Wir kehrten von hier zum Heiligtum der Rosalia zurück.

Eine dunkle Grotte zieht sich tief in den wilden Fels hinein. Von vorn ist sie durch eine Mauer geschlossen, welche die Vorderseite einer Kirche vorstellt. Edelsteine blitzen um sie, ein prächtiges Gewand deckt den reizenden Körper; ihre Lilienwangen scheinen durch den Lampenschimmer angehaucht, kein leisester Laut stört ihren Schlummer, wir lauschen nur, ob die zarte Brust nicht atme; ihr Haupt ruht sanft in der rechten Hand, und ein Engel behütet das holde Mädchen.

Gegen Mitternacht leuchtete uns der helle Mond nach Palermo hinab. Reise durch Italien und Sicilien. Rechtschreibung und Zeichensetzung dem heutigen Gebrauch angeglichen. Melendez - Piazza Marina - Ficus.

Orto Botanico di Palermo. Esemplare gigantesco di Piptanthocereus jamacaru. Palermo - Giardino Inglese. F[rancesco] Verderosa - Palermo. Palermo - Villa Tasca veduta del Parco. Palermo, Sonnabend, den 7. In dem öffentlichen Garten unmittelbar an der Reede brachte ich im stillen die vergnügtesten Stunden zu. Es ist der wunderbarste Ort von der Welt. Ganz fremde, mir unbekannte Bäume, noch ohne Laub, wahrscheinlich aus wärmern Gegenden, verbreiten seltsame Zweige.

An den Pflanzen erscheint durchaus ein Grün, das wir nicht gewohnt sind, bald gelblicher, bald blaulicher als bei uns. Was aber dem Ganzen die wundersamste Anmut verlieh, war ein starker Duft, der sich über alles gleichförmig verbreitete, mit so merklicher Wirkung, dass die Gegenstände, auch nur einige Schritte hintereinander entfernt, sich entschiedener hellblau voneinander absetzten, so dass ihre eigentümliche Farbe zuletzt verlorenging, oder wenigstens sehr überbläut sie sich dem Auge darstellten.

Welche wundersame Ansicht ein solcher Duft entfernteren Gegenständen, Schiffen, Vorgebirgen erteilt, ist für ein malerisches Auge merkwürdig genug, indem die Distanzen genau zu unterscheiden, ja zu messen sind; deswegen auch ein Spaziergang auf die Höhe höchst reizend ward.

Man sah keine Natur mehr, sondern nur Bilder, wie sie der künstlichste Maler durch Lasieren auseinander gestuft hätte. Aber der Eindruck jenes Wundergartens war mir zu tief geblieben; die schwärzlichen Wellen am nördlichen Horizonte, ihr Anstreben an die Buchtkrümmungen, selbst der eigene Geruch des dünstenden Meeres, das alles rief mir die Insel der seligen Phäaken in die Sinne sowie ins Gedächtnis.

Ich eilte sogleich, einen Homer zu kaufen, jenen Gesang [Odyssee, 7. Gesang, Verse ff. Nun aber ging die lärmige Freude über die glückliche Auferstehung des Herrn mit Tagesanbruch los. Petarden, Lauffeuer, Schläge, Schwärmer und dergleichen wurden kastenweis vor den Kirchtüren losgebrannt, indessen die Gläubigen sich zu den eröffneten Flügelpforten drängten. Glocken- und Orgelschall, Chorgesang der Prozessionen und der ihnen entgegnenden geistlichen Chöre konnten wirklich das Ohr derjenigen verwirren, die an eine so lärmende Gottesverehrung nicht gewöhnt waren.

Die frühe Messe war kaum geendigt, als zwei wohlgeputzte Laufer des Vizekönigs unsern Gasthof besuchten, in der doppelten Absicht, einmal den sämtlichen Fremden zum Feste zu gratulieren und dagegen ein Trinkgeld einzunehmen, mich sodann zur Tafel zu laden, weshalb meine Gabe etwas erhöht werden musste. Nachdem ich den Morgen zugebracht, die verschiedenen Kirchen zu besuchen und die Volksgesichter und Gestalten zu betrachten, fuhr ich zum Palast des Vizekönigs, welcher am obern Ende der Stadt liegt.

Als er vernahm, dass ich ein Deutscher sei, fragte er, ob ich ihm Nachricht von Erfurt zu geben wisse, er habe daselbst einige Zeit sehr angenehm zugebracht. Auf seine Erkundigungen nach der von Dachrödischen Familie, nach dem Koadjutor von Dalberg, konnte ich ihm hinreichende Auskunft geben, worüber er sehr vergnügt nach dem übrigen Thüringen fragte.

Mit bedenklichem Anteil erkundigte er sich nach Weimar. Nach einer kleinen Pause, als wenn ich mich bedächte, erwiderte ich: In dem Augenblick trat mit seinem Gefolge der Vizekönig herein und betrug sich mit anständiger Freimütigkeit, wie es einem solchen Herrn geziemt. Er enthielt sich jedoch nicht des Lächelns über den Malteser, welcher seine Verwunderung, mich hier zu sehen, auszudrücken fortfuhr. Dies alles locket das Volk an, das mehr, wie irgend eines, nach etwas haschet, das in die Sinne fället, und desto bizarrer die Kompositionen sind, desto auffallender die Idee des Ganzen, und desto bunter und glänzender die Ausführung ist, um desto mehr Gefallen daran zeiget.

Es ist dies ächter Nationalcharakter der Palermitaner. Männer der Art sind selbst unter der gebildeten Klasse von Menschen nicht selten, und unter dem Volke sehr gewöhnlich; hiervon überzeuget alles, was man siehet und höret: Auch siehet man durchaus die heftigsten Actionen, die, selbst bei lachender Freude, Furcht erregen. Eben so sind die Menschen bei ihren religiösen Handlungen, der Anblick des Venerabile lehret sie den tiefen Kot der Gassen nicht scheuen, und ich sah sie mit einer Inbrunst auf das Pflaster hinfallen, dass ich Beinbrüche besorgete; eben so war's in den Kirchen, wo ich durchaus eine solche leidenschaftliche Andacht bemerkete, dass ich ohne Übertreibung behaupten kann, würde sich einer bei uns auf die Weise gebärden, wie das Gros der Nation sich hier betrug, wir würden ihn ins Tollhaus schicken.

Alle, die zu ihrer Fahne schwören, nennen sich Leute vom bon ton, daher sie dann den Beinamen der Intonari erhalten haben. Ich muss Ihnen die lächerliche Figur, und das sonderbare Betragen eines solchen Menschen etwas umständlicher beschreiben. Er geht daher in einem dunkeln Rocke, träget beständig lederne Beinkleider, Stiefeln, einen runden Hut, und aufgeschlagene Haare; zuweilen hat er einen Knotenstock; öfterer aber noch die Hände in Rock- und Hosentasche.

Wäsche soll sehr simpel sein, so lauten die ausdrücklichen Gesetze der englischen Sekte. Vor einigen Tagen sündigete Einer dagegen, trug Spitzen, und wurde für den Frevel auch sogleich bestrafet; schweigend naheten sich ihm einige seiner Mitintonaten, rissen ihm die Spitzen in Stücke, und gingen ruhig fort. Aus allen diesen einzelnen Zügen werden Sie sehen, dass ich nicht unrecht habe zu behaupten, dass wer den Palermitanischen Charakter zeichnen will, beständig ins Übertriebene malen muss.

During the festival of S. The bones of this tutelary Saint of Palermo - who, as we have already seen, abandoned the comforts of her father's house, and the pleasures of court, to lead a life of solitude and devotion on Monte Pellegrino, and who, according to the legend, disappeared about the year - were, owing to a vision vouchsafed to some favoured mortal, discovered in a cavern on that mount during the plague of According to the direction of the vision, the precious relics were carried in procession about the city, and the plague was stayed.

The anniversary of this opportune discovery has ever since been celebrated by drawing in procession a gorgeous machine sixty feet in height, called the car of S. Rosolia, decorated with various allegorical figures, and surmounted by a silver statue of the Saint herself.

The ponderous nature of the machine may be inferred from the circumstance that no fewer than fifty oxen are required to set it in motion. During the festival the illuminations and fireworks are on the most magnificent scale; especially the latter, which are usually so managed as to represent some historical event. Erzählt wird die Geschichte der Grafen Rodriganda, die — der eine in Spanien, der andere in Mexiko — ahnungslos von abgefeimten Schurken umgeben sind.

In das Geschehen greift der deutsche Arzt Karl Sternau ein. Dieses Buch knüpft unmittelbar an Schloss Rodriganda an. Anfangs spielt es in Deutschland.

Im Mittelpunkt der dramatischen Handlung steht eine alte, geheimnisvolle Pyramide. Zwei geschichtliche Gegenspieler prägen die Ereignisse dieses Bandes: Humorvoll beschreibt May seinen Titelhelden, einen urwüchsigen Gesellen. Trapper Geierschnabel ist einer der bekanntesten Pfadfinder und Fallensteller der Union. Sein bürgerlicher Name ist William Saunders. In diesem Buch wird der Untergang Kaiser Maximilians von Mexiko beschrieben, der nicht ohne eigene Schuld die bitteren Konsequenzen seiner Politik erdulden muss.

Am Ende lösen sich auch alle Handlungsfäden, die in Schloss Rodriganda geknüpft wurden. Nebenschauplatz des hauptsächlich in Mitteleuropa spielenden Romans ist Nordafrika. Zu den Protagonisten gehören auch historische Personen wie Napoleon I. Durch seine Heirat mit einer französischen Adligen macht er sich gefährliche Feinde.

Gebhard, der Sohn von Hugo, verschwindet spurlos bei dem Versuch, der verarmten Familie wieder zu Wohlstand zu verhelfen. Dessen Sohn Richard spioniert zwanzig Jahre später bei französischen Feinden Deutschlands und hofft, dabei auch das Schicksal seines Vaters aufzuklären. Das Geschehen pendelt zwischen Frankreich und Deutschland hin und her. Etliche Szenen spielen in den weitläufigen unterirdischen Gewölben und Geheimgängen von Schloss Ortry.

Langsam erhellt sich das Dunkel der Vergangenheit. Am Ende lösen sich alle verzweigten Handlungsfäden der Tetralogie auf. Die durch Verbrechen und Intrigen getrennten Familien sind wieder vereint, und ein halbes Dutzend deutsch-französischer Paare steht vor der Hochzeit. Dieser wurde in eine neu geschriebene Rahmenhandlung eingefügt und stark bearbeitet. Neben den erforderlichen Veränderungen im Handlungsablauf wurde auch ein Teil der handelnden Personen umbenannt oder neu eingefügt.

Ein englischer Ägyptenreisender wurde in Sir David Lindsay umbenannt. Der erste Teil des nun dreibändigen Romans spielt in Istanbul, Tunis und im Wilden Westen und schildert das Schicksal der deutschen Familie Adlerhorst, deren Mitglieder durch die Ränke von Verbrechern in der ganzen Welt zerstreut und versklavt wurden.

Der zweite Teil dieses dreibändigen Romans spielt im Wilden Westen. Ein Mitglied der Familie Adlerhorst ist weiterhin verschollen. Die lange Suche endet unter Verbannten in Sibirien. In diesem und dem folgenden Band wurden Handlungsstränge aus dem fünfbändigen Kolportageroman Der verlorene Sohn zu eigenständigen Erzählungen umgearbeitet.

Eine Schmugglerbande an der Grenze nach Böhmen nutzt die soziale Notlage der sächsischen Landbevölkerung skrupellos aus, bis der Detektiv Franz Arndt eine atemberaubende Jagd auf das Buschgespenst und seine Kumpane beginnt. Der Fremde aus Indien ist eine geheimnisumwobene Gestalt, die eines Tages in der alten Hauptstadt auftaucht. Er wird zum Widersacher des unheimlichen Hauptmanns, dem zahlreiche Verbrechen anzulasten sind. Allmählich klären sich weit zurückliegende Ereignisse zugunsten eines unschuldig Bestraften auf.

Weitere Teile des Gesamtromans wurden in den Bänden 74 bis 76 veröffentlicht. Erzählungen ergaben, die dann in sechs verschiedenen Bänden veröffentlicht wurden. Die Handlung spielt meist in den bayerischen Bergen. Die dunkle Vergangenheit des tyrannischen Peitschenmüllers wirft ihren Schatten auf den hochmütigen Silberbauern, mit dem seine Untaten verknüpft sind.

Für die Klärung der Fragen sorgt der Wurzelsepp. Der Samiel, ein skrupelloser Räuber, dessen Identität niemand kennt, findet im schlauen Sepp seinen Meister.

In diesem Band sind Geschichten enthalten, die die Keimzellen für nachfolgende Reiseerzählungen bildeten. Später berühmt gewordene Figuren treten hier in ihrer ursprünglichen Gestaltung auf.

So gilt der Komantsche Falkenauge als Vorbild für Winnetou. Dieser Band enthält verschiedene frühe Texte Karl Mays in der Rohfassung, bei der er die Charaktere erstmals vorstellt. Sie bildeten die Keimzellen für die nachfolgenden Reiseerzählungen.

Es handelt sich dabei zumeist um Frühwerke, die in von May selbst redaktionell betreuten Zeitschriften Der Beobachter an der Elbe , Schacht und Hütte und Deutsches Familienblatt erschienen sind. Ein dem Spiel ergebener Leutnant, auf dessen Gewissen eine alte Schuld lastet, verstrickt sich immer mehr in ein Netz von Verbrechen. Detektiv Franz Arndt, aus dem "Buschgespenst" dem Leser gut bekannt, nimmt sich der Sache an und bemüht sich erfolgreich um die Rehabilitierung Unschuldiger.

In dieser Kriminalgeschichte, die im Königreich Sachsen spielt, beschreibt May auch das dort um herrschende soziale Elend, hier insbesondere die Ausbeutung armer und naiver junger Mädchen und Frauen. Hier handelt es sich um einen Teil des Kolportageromans Das Waldröschen. Orte der Handlung sind Spanien, Frankreich und Deutschland. Um dem Gefängnis zu entgehen, flieht er nach Amerika und wird dort Kapitän und ein bekannter Piratenjäger. Der Bruder seiner Verlobten glaubt an die Unschuld des Prinzen und macht sich auf die Suche nach den wahren Schuldigen.

In Amerika findet er Unterstützung von berühmten Westmännern und Winnetou. Abdahn Effendi ist ein Schmuggler an der persisch-türkischen Grenze. Dort betreibt er, unterstützt von türkischen Grenzwächtern, sein verbrecherisches Geschäft und drangsaliert Ben Adl, den Sohn des abgesetzten persischen Grenzkommandanten, und seine Frau, die Tochter des ebenfalls abgesetzten türkischen Grenzkommandanten.

Kara Ben Nemsi und Halef klären die Verbrechen auf und rehabilitieren die früheren Grenzkommandanten. In den Erzählungen Nr. Dann findet sich hier auch die Erstfassung des 2. Aktes seines einzigen abgeschlossenen Theaterstücks Babel und Bibel , um das er so schwer gerungen hat wie um kaum eines seiner Werke. Der Bowie-Pater ist ein berüchtigter Indianertöter. Diese Sammlung biografischer und polemischer Schriften aus den Jahren bis enthält folgende Texte:. Die Wahrheit über Karl May?

Die von May anonym veröffentlichte Broschüre enthielt Verehrerzitate, empfehlende Worte deutscher Bischöfe und 27 Pressestimmen. Es bestand aus drei Abteilungen:. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Old Firehands Tochter Ellen , in die sich der Ich-Erzähler verliebt, durch einen Sohn namens Harry ausgetauscht und die Liebesbeziehung eliminiert wurde.

In Wien kommt es zur Wiederbegegnung zwischen dem einstigen Liebespaar Murenleni und Krikelanton, die beide mittlerweile gefeierte Sänger geworden sind, aber deren Lebenswandel sich gegensätzlich entwickelt hat. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Fex, der für die Anerkennung seiner adligen Abstammung prozessiert. Sowohl Fex als auch Leni werden Opfer eines Verbrechens, das Wurzelsepp zusammen mit einem neuen Helden, dem Grafen von Senftenberg, aufzuklären versucht.

Das Ende leitet dann zur Mädchenhändler-Episode in Triest über. Die Übergänge zwischen den vorher im Rahmen der Gesammelten Werke veröffentlichten Episoden des Kolportageromans erfolgen nicht nahtlos, da die Wien-Episode laut eigenen Angaben von Verlagsseite kaum bearbeitet wurde:

Literaturhinweise

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